Das Menschenkind – Die Mutter-Tochter-Bindung

Die Mutter-Tochter-Bindung - ein Urgeschehen in der ambivalenten Verstrickung der unfairen Patriarchose Seit Urzeiten gebiert eine Mutter ein Kind und dieses Kind ist eine Tochter, die irgenwann ebenfalls Mutter wird. Der Mutterkörper birgt in sich die Eizellen. Die auf Lebensweitergabe gerichteten Körperfunktionen aktivieren eine teilungsbereite Eizelle, nachdem die Geninhalte eines ausgewählten Spermiums aufgenommen und von …

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Der praktizierte Gegensatz zu der uns angeborenen Matrifokalität…

 …in unserer patriarchösen Vergangenheit war seit den ersten (Stadt)Staatenbildungen und Reichsgründungen sowie deren Vervollkommnung in der Antike, die patrilokale Großfamilie bzw. die Hausgemeinschaft unter dem Dach eines Herren Gang und Gäbe, von der Hofhaltung der Herrscher und der Tempelwirtschaft der Priesterfürsten noch mal ganz abgesehen. Die uns heute eher vertraute Kleinversion - die Klein - …

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Matrifokale Ergänzung

...in einem Druko wurde das „fremde Individuum, das nicht Teil des Matifokals ist“ angesprochen … Nun, sagen wir es einmal so - ein "fremdes" Individuum ist natürlich Teil seines eigenen Matrifokals! In der Matrifokalitätsforschung geht es um die Bindungen und Beziehungen der Miteinanderleben-und-Angehörigsein-Menschen zu einander und nicht um trennende oder kulturtheoretische Elemente. Es geht nicht …

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Antwort auf „Auseinandersetzung mit dem vorausgegangenen Artikel ‚Verteidigung der Matriarchatsforschung‘ von Heide Göttner-Abendroth“ von Evelyn Schlagmann

Wahrscheinkontrolle

Die nachfolgende Antwort bezieht sich auf: „Auseinandersetzung mit dem vorausgegangenen Artikel ‚Verteidigung der Matriarchatsforschung‘ von Heide Göttner-Abendroth“ von Evelyn Schlagmann in „Mutterlandbriefe 19“ vom 9.4.2020

Liebe Evelyn Schlagmann,

Sie haben sich intensiv mit unserem, Stephanie Gogolins und meinem Artikel „Gibt oder gab es matriarchale Gesellschaften? Eine notwendige Stellungnahme von Stephanie Gogolin und Gabriele Uhlmann“ auseinandergesetzt, nachdem Sie Heide Göttner-Abendroths Antwort darauf gelesen hatten. Dafür danken wir Ihnen! Nun haben Sie öffentlich in den Mutterlandbriefen 19 einige Verständnisfragen gestellt, auf die ich gerne reagieren möchte.

Zunächst: Der folgende Brief und die Form seiner Veröffentlichung ist in Absprache und Austausch mit Stephanie Gogolin entstanden. Eine direkte Stellungnahme zu Heide Göttner-Abendroths Antwort haben wir nicht verfasst, denn wir fühlen uns davon in allen Punkten bestätigt und wollen nicht alles wiederholen. Die in der Antwort vorgetragenen haltlosen Vorwürfe und Widersprüchlichkeiten sprechen für sich. HGA – in Anlehnung an Ihr Verfahren nutze ich…

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Jagdfieber

... hier möchte ich an den hervorragenden Artikel von Gabriele Uhlmann anknüpfen, den ich unten bereits verlinkte, und damit den angeblich von Natur aus jagenden Menschen(Mann) der, als Wildbeuterin sammelnden MenschenFrau gegenüberstellen... Die Sammlerin und der Mythos vom angeborenen Jagdtrieb des Menschenmannes Der Jägersmann, der die in der Höhle hockende Frau und die Kinder mit …

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Zum Sammeln geboren

Wahrscheinkontrolle

Zum Laufen geboren? Zum Jagen geboren?
Auch in Zeiten des Internet sind Zeitschriften das beste Mittel, auf dem Laufenden zu bleiben. Wer wie ich sogar Abonnentin ist, kennt wahrscheinlich auch die Stapel mit Heften, die in irgendwelchen Ecken vor sich hin wachsen. Meine besten Absichten, sie chronologisch in Schubern zu archivieren, scheitern schließlich am Platzmangel im Schrank. Gelegentlich ist meine Schmerzgrenze erreicht und in einer Hauruck-Aktion schneide ich alle mir wichtigen Artikel heraus und der Rest landet im Altpapier. Dabei entstehen wieder Stapel, aber nun nach Themen sortiert und abgeheftet, und der Papierberg schrumpft auf etwa ein Zwanzigstel seiner ursprünglichen Größe.

Jetzt habe ich wieder solch eine große Aktion hinter mir und diesmal war es sogar sehr inspirierend. Denn dabei fand ich den Artikel „Zum Jagen geboren“ von Kate Wong wieder, der im „Spektrum der Wissenschaft“, Heft 11/2014, abgedruckt war und den ich inzwischen längst vergessen hatte. Nicht dass ich den Artikel für besonders…

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Das Menschenkind braucht keine Eltern

...ein Kommentar zu dem Begriff Elternschaft: Was wir imho dringend brauchen, ist eine genauere Betrachtung der Begriffe Eltern, Elternschaft, Elternpaar, Elternarbeit usw. Eltern ist, genau wie Familie, im heutigen Sprachgebrauch der patriarchös getakteten Gesellschaft ein Selbst-, ein Durchläufer. Kaum jemand hinterfragt die tiefere Bedeutung und die Herkunft des Begriffes Eltern. Unter Eltern versteht die patriarchale …

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Gewalt ist die Voraussetzung des Patriarchats, also der Vaterschaft

Wahrscheinkontrolle

Hinter jedem Vater steht die Gewalt des Gesetzes, deshalb kann er sich ausruhen und sich als „guter Vater“ stilisieren. Aber wenn er trotzdem zuschlägt, wird das häufig vom Staat geduldet, wie wir wissen. Ohne Gewalt kein Patriarchat, und das ist gewollt. Allein die Möglichkeit, dass ein Vater zuschlagen, vergewaltigen, erpressen oder morden kann, weil Mutter und Kind ihm ausgeliefert sind, diszipliniert Mütter und Kinder. Allein die Möglichkeit ist also schon Gewalt, die sich aus dem Entführungscharakter des Patriarchats erklärt. Das Patriarchat ist seit seiner Entstehung ein fortgesetztes Entführungsverbrechen, das sich über das kollektive Stockholm-Syndrom perpetuiert.

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Gibt oder gab es matriarchale Gesellschaften? Eine notwendige Stellungnahme von Stephanie Gogolin und Gabriele Uhlmann

“Matriarchale Gesellschaften“ ist ein Begriff, der uns oft begegnet, wenn eigentlich von Matrifokalität, unserem angeborenen Sozialverhalten, gesprochen wird oder von indigenen Ethnien, deren kulturelles Alltagsgeschehen noch im matrifokalem Kontext stattfindet. Von „matriarchalen Gesellschaften“ wird aber auch gern gesprochen, wenn die oberste Gottheit eine Göttin war oder ist und die Frauen „selbstbewusst“ und „emanzipiert“ gewesen sein …

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Das patriarchale Stockholm-Syndrom Teil III

Die Duldung männlichens Gewaltverhaltens als kollektives Merkmal der Patriarchose Die menschliche Gefahr für das Leben auf unserem Planeten ist männlich! Heute nennen wir es bereits toxische Männlichkeit, um einerseits auf die Gefährlichkeit hinzuweisen und andererseits um den Männern, die sich nicht an den Machtspielen beteiligen möchten, die Möglichkeit zu geben, sich von bestimmten Geschlechtsgenossen abzugrenzen, …

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